Dienstag, 17. Januar 2017

Ein Einblick in meinen Alltag - A DAY IN MY LIFE / HIGH SCHOOL

       



Da die Nachfrage sehr groß war, werde ich euch heute einen Einblick in mein Schulalltag hier in den USA geben. Mein Tag beginnt um 6:00/6:10.

Natürlich mache ich mich wie jeder andere fertig, bis ich dann um kurz nach sieben das Haus verlasse. Da meine Gastmutter an der Schule arbeitet, müssen wir um 7:15 Uhr dort sein.
Die Schule beginnt um 7:40 Uhr, was mir eigentlich viel zu früh ist. So langsam habe ich mich aber daran gewöhnt. Meine erster Kurs ist Biologie; jede Stunde geht immer etwas über 50 minuten.
Mein Bio Raum
Wenn diese Stunde vorbei ist, geht es zu Geschichte oder besser gesagt US history. 

Hier in den USA ist es übrigens so, dass jeder Lehrer einen Raum hat und dass er den ganzen Tag den Selben Kurs unterrichtet, bloß mit anderen Schülern.
Gleich nach US history beginnt mein Literatur Kurs bzw Creative Writing. 
Gegen 11 Uhr habe ich dann meine erste und auch einzige Pause: Lunch. 
Danach habe ich meinen absoluten Lieblingskurs: Painting. Zur zeit arbeiten wir an POP ART, was ich an diesem Tag begonnen habe. Leider habe ich kein Bild von dem Raum aber ihr könnt es euch wie ein Kunst Studio vorstellen.
Nach Painting geht es für mich gleich weiter mit Kunst: Zeichnen. 
Dieser Kurs ist nicht mein favorite aber es ist ganz okay. Wenn diese Stunde um ist, geht es auch gleich zur letzten Stunde meines Schultages: Englisch. Um 14:42 Uhr endet die Schule hier; anschließend fahre ich mit dem typischen gelben Schulbus nach Hause, wo ich letztendlich gegen 15:15 Uhr Zuhause bin. Jetzt blende ich euch noch einige Bilder meiner Schule ein. 










Montag, 9. Januar 2017

Amerikanische High School - Final exams, Schulfächer 2. Halbjahr


Bald ist es soweit - in zwei Wochen werde ich meine FINAL EXAMS für das erste Halbjahr absolvieren. Bisher habe ich immer nur Tests geschrieben, welche sehr leicht waren. Die Tests schreibt man alle zwei bis drei Wochen. Meistens bestehen sie aus Multiple-choice Fragen, was das ganze umso einfacher macht. Meine Fächer im ersten Halbjahr waren: Biologie, Geschichte, Kreatives Schreiben, Painting 1, Drawing 1 und Englisch 10A. Ich war sehr zufrieden mit meinen Kursen und mein absolutes Lieblingsfach war Painting. Ich habe einige coole Projekte gemacht, worüber garantiert noch ein weiterer Blogpost gegen Ende meines Auslandsjahres hochgeladen wird. Zum Wechsel des Semestern habe ich mir ebenfalls überlegt, ein kleines "High School Follow Me around" in Bildern festzuhalten und hier zu veröffentlichen. Bis dahin möchte ich euch meine Kurse für das nächste und somit auch letzte Halbjahr hier in den USA vorstellen:

Ich bin schon sehr gespannt und freue mich, meine Erfahrungen mit euch zu teilen.
Seid gespannt auf den nächsten Post!
Eure Yasemin Xx

Sonntag, 8. Januar 2017

Ich lebe noch? Gastfamilienwechsel, Weihnachten und Co. - Auslandsjahr USA

Ja - der letzte Post war im August, was mittlerweile schon mehrere Monate her ist. Es ist so viel passiert, jedoch habe ich nie die Möglichkeit bzw Zeit gefunden, einen neuen Beitrag hier zu verfassen. Da es überraschenderweise 1.000 Menschen gibt, die meinen Blog besuchen, habe ich mich dazu entschieden, wieder regelmäßig zu schreiben.

Es ist Januar 2017, was bedeutet dass fast die Hälfte meines Auslandsjahres hier in Michigan (Grand Haven) vorbei ist. Ich kann gar nicht glauben, dass ich schon über vier ein halb Monate in den USA lebe. Leider war der Anfang für mich sehr schwer, da ich meine Gastfamilie nach knapp einem Monat wechseln musste. Die Zustände waren unmöglich, weshalb ich innerhalb einer Woche aus diesem Haus ausziehen durfte. Ich möchte nicht auf genaueres eingehen, da meine Organisation dies verbietet. Nun bin ich bei der wohl nettesten Familie, welche mich sehr an meine eigene erinnert. Ich habe drei Schwestern (17,14,12) , eine Gastmutter, ein Gastvater und zwei Hunde.

Thanksgiving, Weihnachten und Silvester sind nun auch schon vorbei, was mir total komisch vorkommt. Es fühlt sich so an, als hätte ich Deutschland vor ein paar Wochen verlassen, wobei es schon einige Monate sind. Außerdem war ich im November, direkt nach den Wahlen (kein Kommentar), für eine Woche in Washington DC, wo ich unter anderem ein NBA Basketballspiel in der VIP Lounge direkt neben dem Nachrichtensender anschauen durfte (Bilder im Post unten).
Thanksgiving ist sowas wie das Erntedankfest in Deutschland, nur dass es alle feiern (wirklich alle). Es gab einen großen Truthahn; generell sehr gutes Essen und die ganze Familie war beisammen. Man schaut während des Essens natürlich American Football.
Weihnachten war sehr traditionell (super Amerikanisch), was mir sehr gefallen hat. Am Heiligabend haben wir zusammen mit Freunden meiner Gasteltern Fondue gemacht, was bis in die Mitternachtsstunden ging. Dann wurden die Stockings über dem Kamin aufgehängt und am nächsten Morgen gab es dann die Bescherung. Ich habe unter anderem einen riesen Kunst Koffer bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Den restlichen Tag und den Tag darauf (26.12) haben wir mit der Familie verbracht.
Silvester war nicht so "spektakulär" wie in Deutschland, da es hier verboten ist, vor dem Haus Feuerwerk zu starten. Meine Gastfamilie und ich haben trotzdem das Beste daraus gemacht - wir waren traditionell Amerikanisch essen und haben dann in der Innenstadt den kleinen "Ball drop von Grand Haven" geschaut.

Direkt zwei Tage nach Silvester haben wir uns auf den Weg nach Chicago gemacht, was etwa drei Stunden von Grand Haven entfernt ist. Ich liebe Chicago sehr - es ist wahrscheinlich eine Stadt, die die typische Amerikanische Großstadt darstellt. Als ich durch die Straßen Chicagos gelaufen bin habe ich plötzlich realisiert, dass ich wirklich in Amerika bin.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Zeit und den Leuten um mich herum und bin froh, hier zu sein. Auch, wenn ich manchmal Deutschland und meine Leute vermisse.

Bis zum nächsten Mal,
eure Yasemin Xx

Einige Bilder meiner bisherigen Zeit in den USA
















Samstag, 7. Januar 2017

Dinge die ich an Deutschland vermisse

Neben meinen Freunden und meiner Familie (es ist gesundes Heimweh), gibt es einige Dinge, die ich sehr vermisse und bald viel mehr zu schätzen wissen werde. Das heißt nicht, dass ich Amerika negativ darstellen möchte - es ist einfach anders, weswegen ich euch heute ein bisschen von diesen Unterschieden erzählen möchte.

1. Deutsches Essen
Jeder Austauschschüler hat mich davor "gewarnt" - Amerikanisches Essen ist anders.
Das hab ich mittlerweile auch festgestellt. Hier kochen die Leute nicht so wirklich - zumindest nicht so, wie in Deutschland. Als ich meinen Freunden sagte, dass nicht viele Deutsche eine Mikrowelle besitzen waren sie mehr als geschockt. Sie können es bis heute nicht glauben, dass man in Deutschland tatsächlich ohne Backmischungen zum Beispiel einen Kuchen backt.
Hier sind die Mahlzeiten meistens so vorgekocht und man "snackt" mehr als normale Mahlzeiten zu haben, woran ich mich erst einmal gewöhnen musste. Hier gibt es nicht wirklich eine Esskultur. Deutsches Essen bzw Mamas Essen ist schon ziemlich gut.

2. Wasser
Hier in den USA gibt es kein Sprudelwasser, was für mich erstmal ein kleiner Schock war. Nun trinke ich nur noch stilles Wasser aus dem Wasserhahn, was eine sehr große Umgewöhnung war. Außerdem ist das Wasser was man zum Duschen nutzt sehr chlorhaltig, was mir manchmal das Gefühl gibt, ich sei im Schwimmbad. Meine Haut hat für die ersten paar Wochen sehr schlimm darauf reagiert.

3. Öffentliche Verkehrsmittel
Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mir es einfach fehlt, mich in die S-Bahn zu setzen und unabhängig von den Eltern zu sein wenn es darum geht, Sachen zu erledigen. In kleineren Städten in den USA gibt es keine Busse, keine Bahnen und teilweise nicht einmal Bürgersteige. Hier in Grand Haven habe ich noch nie jemanden Fahrrad fahren gesehen und man sieht so gut wie keinen, der zu Fuß unterwegs ist. Hier wird wirklich alles mit dem Auto erledigt, auch wenn es nur zwei Kilometer sind. Ohne Auto ist man leider total aufgeschmissen.


4. Lüften / Frische Luft
Mag vielleicht total blöd klingen, aber ich vermisse es, einfach mal mein Zimmer zu lüften ohne dafür für blöd dargestellt zu werden. Hier schauen mich alle total komisch an, wenn ich mein Fenster während des Tages öffne. Dann werde ich darauf hingewiesen, lieber den Ventilator, der wirklich in jedem Zimmer an der Decke ist, anzuschalten.

5. das Interesse an anderen Ländern bzw das Wissen, dass andere Länder neben den USA existieren
Ich kann gar nicht aufzählen, wie viele dumme Fragen ich schon gestellt bekommen habe. Sei es, ob wir in Deutschland Autos haben, Supermärkte, Haltbarkeitsdatum, ob Hunde in Deutsch bellen oder ob wir in Deutschland Deutsch sprechen. Manchmal finde ich es gar nicht mehr lustig, wie wenig manche Amerikaner über den Rest der Welt wissen. In Deutschland ist es normal, dass man mehr als nur eine Sprache sprechen kann. Hier werde ich dafür so sehr bewundert. Das Schulniveau ist generell sehr niedrig hier.


Das wars mal wieder für heute,
bis bald,
Yasemin Xx

Donnerstag, 18. August 2016

Meine Schulfächer in den USA | 15 days left

Heute war meine Gastschwester zusammen mit meinen Gasteltern an unserer High School, um unsere Schulfächer zu wählen. Da ich erst 4 Tage bevor die Schule beginnt in den USA ankomme, habe ich meiner Gastschwester eine Liste mit den Fächern, die ich gerne hätte, schon mal geschickt.
Zum Glück hat alles geklappt; mein Stundenplan steht jetzt also. Ich könnte mir größten Teils meine Fächer frei auswählen, jedoch gab es drei Vorgaben von meiner Amerikanischen Organisation aus (English, US History und Government). 

Meine Fächer sind: English, Creative Writing, Journalism, Drawing, Painting, US History, Government und Biology

Jedoch werde ich anstatt Biology wahrscheinlich Psychologie nehmen. Biology wurde erstmal nur provisorisch gewählt. Das heißt, ich kann jedes Fach eigentlich wechseln (außer die drei Pflichtfächer). Auf meiner Schule werden meine Gastschwester und ich Sophomores (10.Klässler) sein, damit wir keine Finals (Abschlussklausuren) am Ende des Jahres mitschreiben müssen. Ich bin ziemlich zufrieden mit den Klassen, die ich gewählt habe und freue mich schon bald dort zu sein.
Nur noch zwei Wochen bis zum Flug!

Das war's mal wieder für heute,
Bis bald xx
Yasemin

Montag, 8. August 2016

Update: Visum, letzte Besorgungen und co - 25 days left

Ich habe mich lange nicht mehr gemeldet, was an dem vielen Stress der letzten Vorbereitungen lag. Am 11.Juli hatte ich meinen Termin an der Amerikanischen Botschaft, um mein Visum zu beantragen. Es war viel entspannter als ich es mir vorgestellt habe und ich war ziemlich schnell wieder aus der Botschaft draußen. Ein paar Tage danach wurde mir dann mein Reisepass mit dem Visum zugeschickt. 
Als nächstes habe ich dann den Tuberkulose Test gemacht und den Rest der Unterlagen an meine Organisation geschickt.
Meine Gastgeschenke sind schon fast alle besorgt und Dinge wie TSA-Schloss, Koffer und Adapter sind auch schon bestellt. So langsam rückt die Reise immer näher und ich freue mich sehr, meine Gastfamilie bald persönlich kennenzulernen. 
So viel erstmal für heute, 
Bis bald,
Yasemin Xx

Donnerstag, 12. Mai 2016

GASTFAMILIE 

 Genau vor einer Woche habe ich auf der Vorbereitungswoche in Berlin meine Gastfamilie bekommen und ich kann es immer noch nicht so richtig glauben! Und ja, ich hätte niemals damit gerechnet; es war total unerwartet, weshalb ich mich umso mehr gefreut habe. 
                                                    Ich werde mein Auslandsjahr in 

                                            GRAND HAVEN, MICHIGAN verbringen! 

 
Grand Haven ist eine Hafenstadt mit 11.000 Einwohnern, liegt direkt am Lake Michigan/Michgansee (welcher total schön ist) und ist nur 2 Stunden von Chigago entfernt! Ich könnte nicht glücklicher mit dem Staat Michigan sein; ich liebe es, dass ich einen warmen Sommer (ca. 30 Grad) und einen kalten Winter (bis zu -20 Grad) erleben werde! Endlich mal wieder weiße Weihnachten!
Meine Gastfamilie ist die netteste überhaupt; ich bin ständig in Kontakt mit ihnen und habe sie schon jetzt ins Herz geschlossen. Ich werde ein Hund und eine Katze haben, was ich ebenfalls total cool finde. Außerdem habe ich das Glück, neben der Amerikanischen Kultur noch eine weitere kennen zu lernen; ich werde eine Gastschwester aus Lithauen haben!
Wir werden beide die gleiche High School besuchen, welche 2.000 Schüler hat und total vieles anbietet! Unter anderem Mode Design und generell sehr viel Kreatives, was mich sehr interessiert.
Meine Gastfamilie mag es zum Beispiel auch, auf Festivals zu gehen, worauf ich mich jetzt schon freue! Ich bin so gespannt, sie bald in die Arme zu schließen und viele Erfahrungen zu sammeln.

Bis Bald Xx
Yasemin

Donnerstag, 10. März 2016

"All our dreams can come true if we have the courage to pursue them" - Walt Disney

Exactly three years ago I made a wish. I wanted to spend a year abroad. Quickly I found out that there was only one possibility for me to make this dream come true: I had to apply for a scholarship. And yes, it seemed beyond unrealistic to me at first; it was a lot of work, nerve racking and sometimes quite hard.
Of course people told me I wouldn't make it because there were too many students applying, but that didn't stop me at all.  That motivated me even more to work harder; I took online classes, watched videos to improve my English skills and talked to people who had applied before. I truly believe that if you want to achieve something and if you work hard enough for it, you will achieve it. This has been shown to me two times so far and even if there were moments where I didn't know what to do next, it was so worth it in the end. I learned that believing in myself created so much self-confidence which made me a happier person.
I never really used the words "I'm proud of myself" before because I never felt like I actually achieved something "big" - but the moment I read the letter that said I had got the scholarship I definitely was proud, even though I couldn't (and still can't) get over the fact that I'll be in the US in a couple months.
All I'm trying to say with this entry is that if you truly want something, work for it. Do the best you can and don't let anyone bring you down because everything that really matters is believing in yourself.
I seriously can't wait to meet new people and listen to their stories soon - getting away from the environment you're used to is one of the best experiences in my eyes, especially at such a young age. I'm so excited to let you guys know all the memories I will make - thank you for so many views in the last couple days.
Surprisingly a lot of Americans have visited my blog recently - that's why I decided to write this entry in English. Make sure to have a look at an extremely interesting entry about an exchange from Isabel (http://isi-goes-to-the-usa.blogspot.de/) ! :)



Montag, 22. Februar 2016

Update

Ja, ein weiteres Update, aber es gibt ziemlich coole News; meine Unterlagen sind endlich in den USA!  Letzte Woche habe ich eine Email von meiner Organisation bekommen, dass neben den Unterlagen auch mein ELTiS Test "korrigiert" wurde - ich habe insgesamt 230 von 265 Punkten erreicht. GIVE fand das Ergebnis ordentlich; es hätte in meinen Augen zwar besser sein können, bin aber trotzdem zufrieden mit dem Ergebnis.

Jetzt gibt es noch ein paar TO DOs

Ich muss ziemlich zeitnah meinen Reisepass beantragen, Bilder fürs Visum und Reisepass machen lassen und den ganzen Arztkram. Ende April/Anfang Mai geht es dann eine Woche nach Berlin, worauf ich mich sehr freue. Dann steht noch das Visum an, welches ich im Laufe der Monate beantragen muss. Uuund natürlich das Warten auf die Gastfamilie.

Das war's erstmal für heute Xx

Montag, 15. Februar 2016

                   Der ELTiS Test - ist er wirklich so schwer?


Am Samstag habe ich den ELTiS Test von meiner Organisation zugeschickt bekommen, welchen ich dann auch direkt an dem Tag erledigt habe. Somit wurde er gleich am Montag wieder von mir zurückgesendet. Ich hoffe, ich kann euch im Folgenden eine bessere Vorstellung des Tests geben.

Soweit ich mich informiert habe, ist dieser Hör- und Leseverstehenstest erforderlich für die Aufnahme an den Amerikanischen High Schools. Einige Orgas vereinbaren extra einen Termin mit mehreren Austauschschülern, damit die Schüler währenddessen beaufsichtigt sind - jedoch hat GIVE mir und den anderen den Test nach Hause kommen lassen. Natürlich sollte man fair bleiben. Man erhält eine CD, Ein Test Book und ein Answer Sheet - Bilder folgen am Ende. 

Der ELTiS Test ist nicht all zu schwer, jedoch sollte man ihn in keinster Weise unterschätzen - es gibt ein paar Fragen, wo ich etwas nachdenken musste, aber ich kann sagen, dass er definitiv gut machbar ist. Also, macht euch keine großen Gedanken. Er hat auch nicht viel Zeit in Anspruch genommen, ich kann euch keine genaue Zeitangabe sagen aber im Endeffekt dachte ich, es würde länger dauern. Ein Tipp, den ich hätte gebrauchen können: Schreibt auf keinen Fall in das Test Book, was ihr erhalten werdet! Leider war das in dem Brief, den ich von GIVE bekommen habe, nicht ganz so deutlich erklärt. Mehr gibts erstmal nicht zu dem ELTiS Test zu sagen, jetzt viel Spaß mit den Bildern. 


                  
                                                        


Bis Bald,
Yasemin

Sonntag, 14. Februar 2016

ATS-Tag 

1. Wie heiße ich?
Yasemin

2. Wie alt bin ich?
15 geworden.

3. Wo komme ich her?
Aus Hessen, in Deutschland (obvs)

4. Mit welcher Organisation werde ich fahren?
GIVE e.V. (PPP)

5. Wo will ich hin?
Ich werde in die USA fliegen. 

6. Warum ausgerechnet die USA?
Hauptsächlich wegen der Sprache, natürlich möchte ich neue Leute kennenlernen und einfach mal weg von meinem gewohnten Umfeld. Die USA sind so vielfältig und ich kann kaum warten, neue Erfahrungen zu sammeln und vom "American Way Of Life" ein Bild zu bekommen.

7. Wie lange werde ich weg sein?
Ein Schuljahr, also 10 Monate.

8. Wann fliege ich los?
Anfang/Mitte August 2016.

9. Habe ich schon eine Gastfamilie?
Nein, leider noch nicht.

10. Warum mache ich ein Auslandsjahr?
Weil ich mich selber bisschen besser kennenlernen möchte und noch selbstständiger werden möchte. Ein Auslandsjahr ist eine einmalige Chance, die mein späteres Leben so prägen wird. Es ist definitiv eine Herausforderung, für ein Jahr alles hier zu verlassen, und ich bin sehr gespannt, was ich alles erleben werde. 

11. Wie bin ich auf die Idee gekommen?
Ich habe in unserer Schule einige Flyer und Kataloge über High School Years gesehen und mich dann genauer erkundigt.

12. Was erhoffe ich mir von diesem Jahr?
Eine zweite Familie auf der anderen Seite der Welt, neue Freunde, ganz viele Glückliche Momente. 

13. Wie löse ich das Problem mit dem Gepäck?
Das frage ich mich selber auch schon. Ich glaube das Koffer packen wird seeehr stressig.

Update

Endlich habe ich die meisten Unterlagen fertig ausgefüllt und weggeschickt. Ich habe auch schon angefangen, mein Abschiedsbuch zu gestalten und zu organisieren (davon werde ich, wenn es ganz fertig ist, Bilder hochladen). Das Motto für alle Austauschschüler ist mittlerweile auch bekannt gegeben worden: AGENTS OF EXCHANGE - MAKE THE MISSION POSSIBLE. Eine Empfehlung für alle, die noch keine Idee für Gastfamilien Geschenke haben: Es gibt ein Buch, das heißt "How to be German in 50 easy steps" ; eine Hälfte des Buches ist auf Englisch und die andere Hälfte auf Deutsch übersetzt, was echt ziemlich cool ist. Das Buch ist witzig geschrieben und repräsentiert die Deutsche Kultur echt sehr sehr gut.

Ich werde Morgen auch einen Eintrag zu dem ELTiS Test hochladen, den ich gestern gemacht habe.

Ich habe jetzt schon so viele, nette Menschen kennengelernt. Ihr müsst alle unbedingt bei Isabels Blog vorbeischauen, da sie auch mit dem PPP in die USA gehen wird und ich ihren Blog Design so liebe: www.isi-goes-to-the-usa.blogspot.de 

Jetzt so ein bisschen zu den Gefühlen: Es ist so unreal, dass ich in ein paar Monaten weg sein werde. Ich kann es einfach nicht glauben, alle, die auch Austauschschüler sind können mich bestimmt verstehen, auch dass man sich zu 50% so sehr freut und trotzdem zu 50% sehr traurig ist, die Familie und die Freunde für ein Jahr zu verlassen. 

PPP / GIVE e.V. - die Bewerbung (ausführlich) 

Dieser Eintrag ist wahrscheinlich eher für die zukünftigen Austauschschüler interessant. Ich kann natürlich nur von meinen persönlichen Erfahrungen berichten, das heißt auch nur über meine Organisation (GIVE) und das PPP. 
Ich werde es in Schritten erklären, damit es etwas übersichtlicher ist!

1. Einfache und erste Bewerbung über den Flyer vom PPP bzw. über die    Webseite des Deutschen Bundestags: Ihr gebt eure Kontaktdaten an (Name, Adresse, Geburtstag    etc.) und euren Wahlkreis - that's it.

2. Erhaltung der ausführlicheren Bewerbungsunterlagen eurer Organisation: Nun steht etwas mehr Arbeit an - neben den Persönlichen Daten sind Sachen wie eine Selbstdarstellung/Motivationsschreiben, Zeugniskopien und ähnliches zu erledigen. Anhand dieser Unterlagen entscheidet die Organisation, ob sie euch näher kennenlernen möchte und euch somit zum Auswahlgespräch einlädt oder nicht. Tipp: seid geduldig! Ich habe ca. 3 Monate auf die Einladung gewartet

3. Einladung zum Auswahlgespräch in eurer Nähe: So langsam wird es schon ernster - mit 4-5 anderen Bewerbern eures Wahlkreises oder Nachbar Wahlkreises werdet ihr zu einem 3 Stündigen "Gespräch" eingeladen; es beinhaltet eine Vorstellungsrunde auf Englisch, einige Tests und ein Einzelgespräch (dieses Gespräch dauert um die 15-20 min.) - manchmal werden Politische Fragen gestellt (bei mir nicht), aber eher mehr zu eurer Motivation. Ich hatte mein AWG im Oktober 2015. (Tipp: Seid einfach ihr selber und verstellt euch nicht!)

4. Wieder einmal warten, warten und warten: Man muss definitiv seeeehr viel Geduld mitbringen. Aber es ist wichtig, nicht aufzugeben, auch wenn es sich um Monate handelt, bis man weiteres Erfährt. Man muss sich vor Augen führen, dass es viele andere Schüler neben euch gibt, die sich ebenfalls beworben haben und dieser Bewerbungsprozess ist sehr anspruchsvoll und zeitaufwendig für die jeweiligen Organisationen. Man erfährt meistens im Dezember, ob man noch eine Runde weiter ist und somit zu einem Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten eingeladen wird oder nicht - hierzu werden nur 3-5 Teilnehmer eingeladen.

5. Einladung des MdBs oder Absage der Organisation: Ob ihr es weiter geschafft habt oder nicht, werdet ihr Mitte Dezember erfahren. Ich habe am 22.12.2015 eine Einladung meines MdBs (Oswin Veith, CDU) erhalten. 

6. evtl. Gespräch mit dem Abgeordneten: Nicht alle MdBs laden zu Gesprächen ein, manche entscheiden auch nur anhand der Unterlagen des AWGs bzw. den Beurteilungen der Organisationen. Wie auch immer, hatte ich am 21.1.2016 das Gespräch mit meinem MdB - ich war sehr aufgeregt, was sich jedoch schnell wieder gelegt hat. Der Fokus dieses Gespräches lag hauptsächlich -wieder- auf meiner Motivation. Das Gespräch war sehr offen und locker, was mich erleichtert hat. (Tipp: informiert euch gut über die Partei eures MdBs und generell über das Programm PPP - ich habe das alles aus reiner Interesse gemacht, was ich glaube ich auch gut rüberbringen konnte!)

7. Zusage/Absage des MdBs durch Anruf oder Brief: Ich konnte meinen MdB überzeugen, weswegen ich am 03.02.2016 erfahren habe, dass er mich ausgewählt hat. Ich habe mich unendlich gefreut und weiß es sehr zu schätzen!

8. Anruf der Organisation, Erhaltung der Unterlagen für die Amerikanische High School: Noch an dem selben Tag habe ich einen Anruf von GIVE erhalten, wo ich einige Infos zu dem Weiteren Ablauf entnehmen konnte. Jetzt ist sehr viel Arbeit angesagt! - an dem nächsten Tag habe ich das sogenannte Application Pack erhalten - ca. 20 Seiten, die auf Englisch auszufüllen sind (innerhalb von zwei Wochen). Ihr müsst zum Beispiel einen Host Family Letter schreiben und eine Foto Collage erstellen, Lehrergutachten ausfüllen lassen, zum Arzt gehen und vieeles mehr. Wenn das erledigt ist, steht der ELTiS Test an - ein Hör- und Leseverstehen Test, den ihr dann auch wieder zurücksendet. 

Im April/Mai wird eine Vorbereitungswoche für alle Stipendiaten in Berlin stattfinden, von der ich natürlich berichten werde! Ab Mai kann man auch seine Gastfamilie bekommen, was sehr aufregend ist. 

Bei Fragen könnt ihr euch immer melden! :) 
(kamisliyasemin@gmail.com)

Das PPP und meine Organisation

Wie ihr euch vielleicht schon erschließen konntet, werde ich nicht wie die meisten Austauschschüler mit dem "Normalen" Programm in die USA gehen, sondern mit dem PPP! Ich habe tatsächlich das Stipendium für meinen Wahlkreis (177) bekommen, was noch immer total unreal in meinen Augen ist. Ich freue mich offensichtlich riesig, nun die Möglichkeit zu haben, meinen größten Traum zu leben und möchte euch im Folgenden mehr über das PPP und meine Organisation GIVE e.V. erzählen. Viel Spaß!
"Muss man wirklich ein perfektes Zeugnis haben, um ein Stipendium zu bekommen?" haben mich sehr viele gefragt - Nein, muss man auf keinen fall; mein Notendurchschnitt lag und liegt immer zwischen 2,0 und 2,4. Ich finde, man sollte in erster Linie Motivation haben und sie vorallem zeigen können, wenn man sich für ein Stipendium bewirbt.
Das Parlamentarische Patenschafts Programm (PPP) ist ein Stipendium für Schüler und junge Berufstätige, die Politisches/Geschichtliches Interesse an Deutschland und den USA haben, engagiert sind und natürlich viel Motivation mitbringen. Es ist eine Zusammenarbeit von dem Deutschen Bundestag und dem Amerikanischen Kongress; der Bundestag ermöglicht jährlich vielen deutschen Schülern/Berufstätigen, ein Jahr in den USA zu verbringen - in einer Gastfamilie und auf einer amerikanischen High School und der Amerikanische Kongress ermöglicht das selbe den Amerikanischen Schülern oder Berufstätigen. Und dies schon seit 1982/83, was für mich eine sehr lange- und bemerkenswerte Zeit ist. 
In Deutschland gibt es insgesamt 299 Wahlkreise - jeder Wahlkreis umfasst mehrere Städte oder eine Region (in meinem Falle zum Beispiel die Wetterau) und für das PPP sind fünf Organisationen zuständig - GIVE e.V., AFS, Experiment, YFU und Partnership International (PI). Welche Organisation für euch zuständig ist, kommt immer auf euren Wahlkreis an, den ihr über die Webseite des Bundestags schnell herausfinden könnt ( https://www.bundestag.de/PPP ). Außerdem gibt es in jedem Wahlkreis einen Abgeordneten, der letztendlich die Entscheidung trifft - wenn ihr es soweit schaffen solltet (mehr dazu in einem seperaten Eintrag). 
Meine Organisation ist eine gemeinnützige Organisation, nämlich GIVE e.V. und ich bin sehr zufrieden mit ihnen - alle sind super hilfsbereit und offen. Die Unterlagen wurden mir von Anfang an immer sehr schnell zu geschickt und generell habe ich mich vom ersten Tag an wohl gefühlt. Es gibt immer einen Ansprechpartner und alle sind offen und bereit für Fragen, was mich immer sehr erleichtert hat. Die Webseite meiner Organisation lautet: www.give-highschool.de - schaut vorbei, wenn ihr Interesse habt (vielleicht auch an dem normalen High School Programm) und macht euch ein eigenes Bild! :) 

Vorstellung

Hey! Ich bin Yasemin, 15 Jahre alt und ich werde ab August 2016 ein Jahr in den USA verbringen. Ich habe mich entschieden, einen Blog zu erstellen, um die vielen Erfahrungen, die ich sammeln werde, festzuhalten- und natürlich um zukünftige Austauschschüler, zu informieren. Oder einfach Leute, die sich dafür interessieren. 
Im nächsten Eintrag werdet ihr ziemlich ausführlich mehr über meine Organisation und mein Stipendium (PPP) erfahren. Wenn ihr Fragen habt könnt ihr mir jederzeit eine Email schreiben (kamisliyasemin@gmail.com) - ich freue mich, von euch zu hören! 
Ich hoffe, euch wird mein Blog gefallen.